Silvesterbräuche

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„The same procedure as last year, Miss Sophie? “The same procedure as every year, James!“

„Dinner for one“ ist in Deutschland schon zu einem festen Ritual an Silvester geworden.

Ebenso gehört für viele das Bleigießen dazu, dieses wird übrigens neuerdings durch die ungefährlichere Art des Wachsgießens abgelöst.

In Österreich tanzt man mit einem Wiener Walzer ins Neue Jahr. Hier wird das Tanzbein unter freiem Himmel geschwungen.

In Dänemark springt man um Mitternacht von der Couch oder von einem Stuhl, um so gut ins Neue Jahr zu kommen.

In den USA isst man Linsen als Synonym für Geld, die Reichtum bescheren sollen.

In Argentinien muss etwas „Vorarbeit“ geleistet werden. Dort läuft erst der Papierhexler heiß, um alte Dokumente zu Schreddern. Das „ALTE“ soll in Form von Papier vernichtet werden und deshalb schneit es bei sommerlichen Temperaturen an Silvester Papierschnipsel.

Bei Väterchen Frost in Russland isst man Teigtaschen, die Wareniki. Diese werden gefüllt mit z. B. Erbsen oder Chili. Die Erbsen stehen für Kinderreichtum und die Chilischote für ein feuriges Jahr.

Gezockt wird stattdessen in Griechenland unglaublich viel, um neues Glück zu erhalten. Oftmals werden auch Münzen im Brot mitgebacken, um so einen Geldsegen zu fördern.

In Spanien ist es ratsam sich rechtzeitig Trauben zu besorgen, denn für jeden Glockenschlag isst man dort eine Traube. Also bitte vorher nicht zu viel trinken, um beim Zählen nicht durcheinander zu kommen. ?

 

Doch wusstet ihr, dass es auch in einigen Ländern Brauchtümer gibt, die mit Farben zu tun haben?

 

In Italien sieht man den Brauchtum nicht auf dem ersten Blick. Hier ist es obligatorisch etwas Rotes „darunter“ zu tragen, es symbolisiert hier Glück, Liebe und Gesundheit.

Aber Rot steht nicht nur für diese Begriffe, sondern auch für Stärke, Leidenschaft, Kraft und Mut.

Und wer weiß, vielleicht verhilft es dem ein oder anderen,  einer bestimmten Person, seine Liebe zu gestehen. ?

In China isst man am Tag vor Neujahr (zwischen Mitte Januar und Mitte Februar) ebenfalls kleine Teigtaschen, die Geldmünzen aus früheren Zeiten nachgebildet sind. Es wird Glück und Reichtum mit dem Verzehr erwartet.  Ein weiterer Brauch besagt, dass an Neujahr kein Kind weinen darf. Deshalb schauen alle chinesischen Eltern peinlichst genau darauf, dass von ihren Sprösslingen an diesem Tag kein Mucks zu hören ist. Das soll nämlich Pech fürs kommende Jahr bringen. Am Vorabend wird das Haus auch komplett mit Bambuszweigen gesäubert, um böse Geister zu vertreiben. Zusätzlich dekoriert man noch mit roten Papierstreifen und Glückselementen. Rot steht auch hier wieder für Stärke, denn damit will man den bösen Drachen Nyan fernhalten, der allergisch auf diese Farbe reagiert. Unverheiratete Personen erhalten an Neujahr auch ein Präsent in roter Optik. Des Weiteren werfen die Chinesen Mandarinen ins Meer um einem guten Lebenspartner zu bekommen.

Hierbei steht die Farbe orange für Freude, Neuanfang, Gefühl Fruchtbarkeit und Lebensfreude. Eine Stunde vor Mitternacht öffnet man die Fenster, um Fortuna Eintritt zu gewähren.

In Braslien trägt man etwas Weißes.  Weiß als Farbe steht für Frieden, Harmonie, Reinheit und Unschuld. Und man will auch mit diesem Brauchtum die Göttin des Meeres Yemanjá zu ehren.

Keine Panik jedoch, falls gerade jemand vor Ort sein sollte, es gibt in diesem Tagen an jeder Straßenecke die Möglichkeit noch etwas „Weißes“ zu erwerben.

Rote Dessous sind hier unter dem weiß ein absolutes Muss.

Übrigens: Auch in Spanien, Chile und Italien trägt man in der Neujahrsnacht rote Unterwäsche.

 

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Neues Jahr. Bleiben Sie gesund.

 

Stylische Grüße

 

Ihre Nicole Kurz

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