Fasching, Rollen und die Frage nach dem eigenen Ich
Die Karnevalzeit erinnert uns daran, dass wir mehr als eine Rolle im Leben spielen.
Wir bewegen uns auf der Bühne des Lebens.
Mal sichtbar.
Mal angepasst.
Mal in einer Rolle,
die uns schützt –
weil sie Zugehörigkeit verspricht.
Manchmal verstecken wir uns hinter einer Maske.
Nicht aus Schwäche.
Sondern um Kraft zu sammeln.
Um mutig zu sein.
Um uns – zumindest für einen Moment –
getragen zu fühlen.
Wie in einer Rolle,
die uns Halt gibt,
bis wir bereit sind,
ohne sie zu gehen.
Doch Masken haben zwei Seiten.
Sie können schützen.
Und sie können begrenzen.
Irgendwann kommt der Moment,
in dem es nicht mehr darum geht,
dazuzugehören.
Sondern frei zu sein.
Grenzen zu sprengen.
Rollen abzustreifen.
Und das eigene Leben zu leben –
nicht das,
das von außen erwartet wird.
Und er stellt eine unangenehme, ehrliche Frage:
Schützt mich meine Rolle –
oder hält sie mich klein?
Das ist Imagecoaching auf Identitätsebene.
Nicht Styling.
Stylische Grüße
Ihre
Nicole Kurz